Ein Souvenir aus Minsk – Сувенір з Мінска

So kurz verheiratet und schon Strohwitwe. Zumindest für vier Tage. Herr Z. musste letzte Woche geschäftlich nach Minsk reisen. Ich hatte zwar die Gelegenheit mit nach Minsk zu reisen. Aber was soll ich vier Tage in einer Stadt in der mich niemand versteht. Also habe ich hier einige Sachen erledigt von denen ich euch morgen berichte und fleissig mit Minsk telefoniert (via Skype…und auch so…).

Dafür hat mir der Lieblingsmann meine lang gewünschte Matroschka in Minsk gekauft. Ist sie nicht total hübsch? Vielen vielen Dank!

Hiermit auch beste Grüsse nach Minsk! Danke, dass ihr mir Herr Z. wieder heil nach Hause geschickt habt! Das nächste Mal sehen wir uns wieder in der Schweiz :-)

Gute Reise Ko!

Ko war ein Ausstauschstudent aus Japan, den mein Mann im Uni-Handball kennengelernt hat. Er hat ihn in seine Mannschaft eingeladen und von da an, war Ko immer dabei. Spaghettiessen vor dem Match, Publikumsliebling während dem Match, beim Aufstiegsspiel in Winterthur, Bike Ausflug nach Appenzell, Bobbi Car Rennen und Grillfeste. Ko ist gar nicht mehr wegzudenken. Und doch….das Austauschjahr ist schon um und Ko musste leider wieder zurück nach Japan reisen.

Er hat uns ein paar Geschenke da gelassen. Ich habe mich riesig gefreut über die japanische Post-it Variante und den Fächer, welchen wir bei den jetzigen Temperaturen gleich eingeweiht haben.

Und als Geschenk oder Aufgabe für den Handballverein hat uns Ko seinen Behälter für die berüchtigten Honig-Zitronen hinterlassen. Diese hat Ko immer vor dem Match an alle Spieler verteilt. Diese sollen anscheinend Energie spenden. Im Gedenken an Ko werde ich das dann mal ausprobieren :-)

Wir wünschen dir eine gute Zeit in Japan! Ich hoffe, wir sehen dich bald wieder lieber Ko!

Geburtstagsgrüsse durch den Magen

Diese Woche feierte meine Freundin Sabrina Geburtstag. Ganz klar, dass ich ihr natürlich etwas schenken wollte. Am liebsten auch etwas, das man gebrauchen kann und trotzdem schön und lecker ist.

Mein erster Gang führte mich ins Vom Fass in St.Gallen. Einer meiner Lieblingsläden. Nebst Edelbränden und Likören gibt es auch ganz aromatische Essige und Öle. Man würde anfangs nie denken, dass Apfel Balsam mit Mandelöl gut schmeckt. Einmal kurz getestet und mhmmm. Einfach perfekt für tolle Geschenke.

Für meine Freundin habe ich mich durch die Essige und Öle degustiert und schliesslich diesen Turm zusammengestellt. Darin enthalten sind

  • Waldburg Balsam Apfel im Eichefass gereift
  • Waldburg Star Dattel
  • Mandelöl “vierge”
  • Haselnussöl “vierge”
  • Steirisches Kürbiskernöl

Damit kommt sie bestimmt gut durch den Salat-Sommer.

Als zweites Mitbringsel gab es diesen süssen kleinen Kuchen im Weck-Glas! (Ich liebe Weck-Gläser) Das kleine Kuchenset habe ich in einem Hauswarengeschäft in Konstanz gekauft. Ich weiss leider nicht mehr wie es hiess.

Und nochmals alles liebe zum Geburtstag!

Wer braucht schon einen Duden, wenn er ein Suchbuch hat

Das Suchbuch ist eigentlich das neue Wörterbuch für die 1. und 2. Klasse und enthält 20 thematische Wimmelbilder. Doch ich finde die Aufmachung und die Illustrationen von Doris Lecher so hübsch, dass ich unbedingt ein Exemplar des neuen Wörterbuches haben musste. Und so lag gestern das kleine Geschenk auf meinem Bürotisch. Herzlichen Dank Ernst!

Das Suchbuch kann übrigens im Kantonalen Lehrmittelverlag St.Gallen bestellt werden. Hier einige Ausschnitte.

Herrlich duftende Kanelbullar (Zimtschnecken)

Wer mit den Geschichten von Astrid Lindgren gross geworden ist, mit Pippi Langstrumpf, Madita, Michel und den Kindern aus Bullerbü, liebt Schweden für seine unverfälschte Leichtigkeit. Duftende Zimtschnecken im Ofen, Pfefferkuchen und Butterbrottorte stehen für die Geborgenheit schwedischer Kinderträume.

Da am nächsten Sonntag bereits der 1. Advent vor der Türe steht, lulle ich mich schon mal in gemütliche Weihnachtsstimmung und backe herrlich duftende Kanelbullar (Zimtschnecken). Seit ich im Schwedenurlaub jeden Tag meinen Bauch mit herrlichen Zimtschnecken gefüllt habe, kann ich nicht mehr ohne sie. Kanelbullar sind so typisch schwedisch, dass ihnen sogar ein eigener Feiertag gewidmet ist. Am 4. Oktober feiert ganz Schweden die leckeren Schnecken um die heimischen Backtraditionen zu bewahren.

Zutaten für den Teig:
425 gr Mehl
1 Würfel Hefe
75 gr Butter
250 ml Milch
50 gr Zucker
1 /4 Tl Salz
1/2 Tl Kardemumma (Kardamom)

Zutaten für die Füllung:
100 gr Butter
50 gr Zucker
1 El Zimt

Zubereitung:
Die Hefe wenn möglich bereits vorher in der Milch aufgehen lassen. Die Butter leicht erwärmen (handwarm) und mit der Milch und Hefe mischen. Anschliessend Zucker, Salz und Kardamom hinzugeben. Die Masse gut kneten, bis der Teig glatt ist. Den Teig ca. 30 Minuten aufgehen lassen.

Anschliessend den Teig zu einem Quadrat auswallen (ca. 20 x 30 cm) und die Füllung darauf verteilen. Den Teig aufrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken etwas flach drücken und auf einem Backblech verteilen. Zum Schluss die Zimtschnecken noch mit etwas Ei bepinseln und Hagelzucker darüber streuen. Die Zimtschnecken können ruhig nochmals 30 Minuten auf die Seite gestellt werden.

Zum Schluss kommt das ganze bei 22o Grad für 10 – 15 Minuten in den Backofen.

Am besten ihr esst die ersten Zimtschnecken, solange sie noch warm sind. Etwas besseres gibt es kaum. *mmhmmm*

Die Weihnachtsausstellungen sind eröffnet

Ein deutliches Zeichen, dass es nun doch nur noch 8 Wochen bis Weihnachten sind. In den Geschäften hat der Weihnachtsverkauf bereits begonnen. Globus und Interio haben Ihre Weihnachtsausstellungen eröffnet. Letzte Woche hat Interio zur Weihnachtsvernissage geladen. Die Ausstellung war toll!  Für Weihnachtsguetzli war es mir dann allerdings doch noch zu früh. Die schmecken mir erst in der Adventszeit so richtig. Auch zum Kauf konnte ich mich noch nicht so recht bewegen, aber die Herz(-hafte) Weihnachtskugel landete dann doch in meinem Körbchen. Man will ja vorbereitet sein! :-)

Wann startet ihr mit den Weihnachtseinkäufen?

Aus einem Küchenchaos werden herrliche Tiramisu-Cupcakes

In der Cupcake-Kolumne von Virginia Horstmann auf Ohhh…Mhhh… habe ich dieses tolle Rezept für Tiramisu-Cupcakes mit Mascarpone-Frosting und Kaffee-Marsala-Syrup gesehen. Da ich keine Ahnung hatte, was Marsala ist, gab es bei mir einen Espresso-Whiskey-Syrup. Auch ganz lecker.

Nachdem ich es geschafft hatte, meinen Freund eine Woche von dem Mascarpone fern zu halten, ging es letzten Sonntag ans nachbacken. Virginia Horstmann untertreibt in Ihrer Kolumne keineswegs, als sie anmerkt, dass es kein Ein-Schüssel-Mixer-fertig Rezept ist. Das Küchenchaos war perfekt. Als die Vanille-Butter-Milch schon auf dem Herd stand, bemerkte ich, dass ich keine Eier im Haus habe. Fleece-Pulli über das Pyjama gezogen und ab in die nächste Bäckerei gerast. Dann rasch weitergebacken. Mist keine Schüssel mehr fürs Wasserbad, Espresso auch noch in der ganzen Küche verschüttet (die Weisse Wand weisst jetzt bräunliche Striche auf) und so weiter. Alles krönte darin, dass ich den Puderzucker nicht finden konnte und meinen Freund los schickte, um welchen zu besorgen. Tja, ich habe jetzt einen Puderzucker-Vorrat für mindestens zwei Jahre. Doch schlussendlich konnte sich das Endprodukt sehen lassen und es hat super lecker geschmeckt. Herzlichen Dank an Ohhh…Mhhh… für die tolle Rezeptidee!