10 Dinge, die mir Freude machen

Diese Woche im Büro fand ich, dass es wieder einmal Zeit für eine Liste mit Dingen ist, die mir gute Laune zaubern. Also habe ich ohne gross darüber nachzudenken, angefangen die folgenden Dinge auf meinen Block zu kritzeln.

1. Ich liebe Porzellangeschirr und die Sachen von House of Rym gefallen mir schon lange. Jetzt habe ich das Geschirr auch in blau entdeckt und mich sofort total verknallert. Das Geschirr ist zum Beispiel über Geliebtes Zuhause erhältlich.
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(Bild via Geliebtes Zuhause)

2. In der letzten Ausgabe der Emotion habe ich ein tolles Rezept von Linda Lomelino für Himbeer-Vanille-Eis gesehen. Das werde ich noch dieses Wochenende ausprobieren und passend dazu meine neue Eisform von Rosenstein & Söhne einweihen.

3. Das Lied „Astronaut“ von Sido feat. Andreas Bourani. Nicht das Sido normalerweise in meiner Playlist auftauchen würde, doch das Lied ist ein echter Ohrwurm. Wenn ich ihn nicht loswerde, hat Lotta bald ein neues Gute-Nacht-Lied.

4. Lottas erster Geburtstag steht vor der Türe und ich habe bereits zwei Geschenke. Was gibt es schöneres als für die kleine Maus einzukaufen. :-) Dieser Hampeldachs von Zenzi Design muss nur noch hübsch eingepackt werden. IMG_4913-1

(Bild via Zenzi Design)

5. In zwei Wochen das zehnjährige Jubiläum mit dem Lieblingsmann zu feiern. Jippiieee!

6. Lotta an den Händen halten und ihr bei den ersten Schritten helfen. Ich muss unbedingt davon noch ein Foto machen und dann schleunigst Schühchen für Lotta kaufen.

7. Project Life. Seit ich meinen ersten Ordner und Karten gekauft habe, bin ich total angefressen. Es gibt so tolle Blogs und Instagrammer, die über Project Life schreiben. Ich bin schon ganz süchtig.

8. Der gute Kundenservice vom OZ Verlag, die mir ohne Umstände ein neues Exemplar der Mollie Makes schicken, da in meiner  zirka 30 Seiten fehlten.

9. Das Kinderbuch „Mein Esel Benjamin“. So ein süsses Buch und ich finde es besonders toll, da Lottas liebstes Nuschi ein Esel ist.

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10. Magnoliaelectric ist in der Zwischenzeit einer meiner Lieblingsblogs und ich mag ihre Zitate so sehr, die sie ab und an auf ihrem Instagram Account veröffentlicht.

„And so with the sunshine and the great bursts of leaves growing on the trees, just as things grow fast in movies, I had that familiar conviction that life was beginning over again with summer.“

F. Scott Fitzgerald
The Great Gatsby

No Clouds Allowed und die Suche nach frischer Musik

Ich habe eine App, mit welcher ich ganz viele Listen generieren kann. Da habe ich beispielsweise auch eine To-Do-Liste. Auf genau dieser Liste steht für diese Woche „gute Musik suchen“. Diese Woche hat mir das der liebe Ron (Stadtnewsletter von Ron Orp) abgenommen. Ich war dann auch gleich hin und weg, als ich mir „Never Have Enough“ von „Carnival Youth“ anhörte. Genau mein Ding. Die arme Lotta musste dann gestern gefühlte hundertmal dasselbe Lied mit mir anhören.

Carnival+Youth+CY+1+credits+Karklina

Die vier jungen Herren aus Riga haben gestern gleich auch ihr Debütalbum in der Schweiz, Österreich und Deutschland auf den Markt gebracht. Druckfrisch sozusagen.

Mehr Infos zu Carnival Youth unter facebook.com/carnivalyouth. Da findet ihr auch die aktuellen Tourdaten. Im März spielen die Jungs gleich dreimal in der Schweiz.

Neue Lieblingsmusik von Conor Oberst

Es ist schon unglaublich wie früh es jetzt wieder dunkel wird. Eigentlich mag ich diese Jahreszeit sehr. Jetzt kann man sich wieder ohne schlechtes Gewissen in die Wolldecke einkuscheln, Kerzen anzünden und schöne Musik hören. Da ist natürlich auch die Vorfreude auf Weihnachten, ausgiebiges basteln und dekorieren der Wohnung. Ich bin nur gespannt, ob ich das dieses Jahr (mit Lotta) auch hinkriege. Aber wisst ihr, was ich gar nicht mag? Immer dann wenn man Zeit hätte, etwas für den Blog vorzubereiten, dann ist es schon zu dunkel. Oder die Sonne ist gar nicht erst rausgekommen. Tja, Winter ist leider auch die Jahreszeit, wo man sich abmühen muss, um ein halbwegs anständiges Foto hinzubekommen. Zumindest für Anfänger wie mich :-)

Aber trotzdem möchte ich euch meine neueste CD vorstellen. Und zwar ist die von Conor Oberst. Nebst der Baby-Schlafmusik läuft die zurzeit am häufigsten bei mir. Lotta wird nebenbei gerade schon mal auf gute Musik geeicht. :-)ConorOberst_manumanie_3Conor Oberst ist vielleicht einigen ein Begriff. Unter anderem wurde er unter dem Namen Bright Eyes bekannt. Zumindest ist mir dies der bekannteste Name unter seinen vielzähligen Projekten. Seit 2008 veröffentlicht Conor Oberst unter dem selben Namen seine Soloalben.

Vor allem das Lied ‚Hundreds of Ways‘ hat es mir angetan. Dazu kann man sich wunderbar wegträumen und schon mal die nächsten Abenteuer planen. Ihr müsst unbedingt mal reinhören und mir eure Meinung dazu schreiben. Ich bin gespannt, ob euch Conor Oberst auch so gefällt wie mir.

Webseite: www.conoroberst.com

Swiss Indie-Folk mit The Gardener & The Tree

Heute gibt es mal wieder etwas hübsches auf die Ohren. Und zwar von sechs charmanten Jungs aus Schaffhausen. Sie spielen erst seit 2012 als ‚The Gardener & The Tree‘ zusammen. Im 2013 gaben Sie mit dem Titel ‚Wasteland‘ ihr Publikumsdebüt und seit Anfang dieses Jahres dürfen wir uns über ihr Debütalbum freuen. Und bereits werden sie als Best Talent gehandelt. Also wenn das nicht mal ein guter Anfang ist. Ich glaube wir dürfen von den Jungs noch einiges erwarten und vor allem hören.

Was ich an Ihnen besonders sympathisch finde, ist ihre Leidenschaft zur Strassenmusik. Wer weiss, vielleicht habe ich so die Chance sie mal live in St. Gallen anzutreffen. Das wäre wirklich ganz toll und sehr stimmungsvoll.

Viele Infos habe ich über die sechs Jungs nicht in Erfahrung bringen können. Aber alle Neuigkeiten von ‚The Gardener & The Tree‘ findet ihr auch auf ihrer Facebookseite {klick}.

Montagsmusik von Lily Kershaw

Heute möchte ich euch einen ganz sanften Wocheneinstieg bescheren und euch die Künstlerin Lily Kershaw vorstellen.  Ihr Lied ‚As it Seems‘ begleitet mich jetzt schon einige Wochen. Es ist kein neues Lied. Aber ich habe es das erste Mal beim Finale von Staffel 7 von Criminal Minds gehört. Die Story, das Lied, und ich habe geheult wie ein Schlosshund.

Ich weiss nicht, kennt ihr die Crime-Serie Criminal Minds? Teilweise echt schwere Kost. In der letzten Folge dieser Staffel ging es darum, dass Prentiss es nicht zurück in ihr angestammtes Leben schafft und darüber nachdenkt, das Team zu verlassen. Doch zuerst wird die Hochzeit von Will & JJ gefeiert. Ein letztes sorgloses Beisammensein. Ein wunderbarer Moment. Ich bin jeweils selbst überrascht, wie man mit seinen Serienhelden mitleidet, als wäre man Teil der Geschichte.

Hier könnt ihr die Szene nochmals ansehen. Aber vielleicht seid ihr nicht so ergriffen, wenn ihr die Serie nicht verfolgt habt.

Über Lily Kershaw selbst weiss ich gar nicht viel. Lily Kershaw ist erst 22 Jahre alt und kommt aus Los Angeles. Eigentlich ist sie Schauspielerin und hat auch bereits selbst bei Criminal Minds mitgespielt. Zwei ihrer Lieder ‚As it Seems‘ und ‚Ashes Like Snow‘ hat sie für die Serie selbst geschrieben. Ihr Vater selbst führt Regie bei Criminal Minds.

Über Ihre Musik sagt sie selbst: „Sometimes a song is more than just a song. Sometimes a song can be a mirror to the world, or to the hidden selves we are or want to be.“ Die meisten ihrer Lieder handeln von Tod und Trennungen. Aber auf eine wunderschöne und sanfte Weise.

Hier gehts zu Ihrer offiziellen Website: lilykershaw.com

Rocket Spaceship Thing

Am letzten Wochenende sind wir ins ZAK nach Jona gefahren. Und zwar hatte unsere Hochzeitsband Anfang des Jahres Taufe ihres zweiten Albums. Doch zur Plattentaufe haben wir es nicht geschafft, deshalb haben wir uns ein anderes Konzert in der Nähe gesucht. Aufmerksame Leser wissen bestimmt schon von welcher Band ich rede ;-) Hier habe ich schon öfters von Ihnen erzählt {hier und hier}. Genau, das sind We Invented Paris. Und gespielt wurde das neue Album ROCKET SPACESHIP THING und natürlich auch unsere liebsten Songs vom ersten Album. Und übrigens, wer die zweite CD bereits zu Hause hat, kann schon mal das Booklet durchstöbern und nach unseren Namen suchen. :-)

IMG_2259Wie immer ein super Auftritt. Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, warum die Jungs aus Basel nicht schon längst die Charts gestürmt haben. So wunderschöne Texte und Melodien. Einfach zum träumen, nachdenken, Spass haben und abtanzen. Von allem ist etwas dabei. Und ich vermute stark, dass einige der anwesenden weiblichen Wesen sich unsterblich in die sympathischen Jungs aus Basel verliebt haben ;-)

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Als Vorband spielte Bleu Roi auf. Die Sängerin, Jennifer Jans, welche im Mittelpunkt der Band steht, hat eine wunderschöne Stimme. Sie schafft herrliche Klanglandschaften die direkt ins Herz gehen. Die Musik würde ich als eine Mischung aus Synthie-Pop, Elektro und Indie bezeichnen. Die Band ist noch ziemlich neu. Erst im letzten Herbst hat sie ihre erste CD mit sechs Tracks veröffentlicht. Und wer Bleu Roi gerne live erleben möchte, der besucht am Besten das St. Galler Open Air. Ganz unten auf dem Plakat könnt ihr noch ihren Namen entdecken :-)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel Musik.

Gute-Laune-Musik von Rob Lynch

Endspurt Leute. Das Wochenende ist nicht mehr weit entfernt. Und damit ihr noch ein wenig durchhaltet gibt es heute frische Musik von einem sehr sympathischen Briten namens Rob Lynch. Seine Songs klingen für mich nach Gute-Laune, nach spassiger und auch ein bisschen verrückter Zeit mit meinen Freunden, nach Pub-Musik, nach Wanderlust und Wehmut. Jungs-Musik mit Texten, die Mädchenherzen schmelzen lassen. Das beschreibt es wohl am Besten. :-)RobLynch-Presse

Sein Debütalbum „All These Nights In Bars Will Somehow Save My Soul“ ist im November letzten Jahres erschienen. Im 2014 hat er viele Auftritte in Deutschland, doch leider ist noch kein Konzert in der Schweiz anberaumt worden. Da müssen wir uns wohl noch ein bisschen gedulden.

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(Bilder via Grand Hotel Van Cleef)

HUNTER & THE BEAR

Ein anderer Titel für meine neue aktuelle Lieblingsmusik ist mir partout nicht eingefallen. Denn sobald die Musik läuft, bringe ich keinen schlauen Satz mehr zustande. Dann muss ich nämlich geniessen und träumen. Und besagte Band heisst natürlich Hunter & The Bear. :-)

Viele Infos findet man über die drei Jungs von der Insel leider noch nicht. Ich habe lediglich herausgefunden, dass Sie ihre neue und erste EP selbst produziert haben. Und diese umfasst lediglich vier Lieder. Aber dafür alle wunderschön.

Am liebsten würde ich die Musik jeden Morgen anhören. Doch leider sinkt dann meine Arbeitsmotivation rasend schnell. Nur einmal ganz kurz Play gedrückt und schon befinde ich mich Städte erkundend oder mit dem Wohnmobil durch Nowegen fahrend wieder. Einfach schön.

Sophia Egerova ist zurück

Das Bild ist zwar nicht mehr das Neueste, aber aus aktuellem Anlass wieder ganz passend. Sophia Egerova ist zurück und haut heute in der Nachtbar im Palace in die Tasten. Zarte Töne vom Flügel wechseln sich ab mit Musik aus der Plattensammlung von Franz Friedrich. Ab 22.00 Uhr geht es los. Liebe Nachtschwärmer schaut doch heute Abend im Palace vorbei und unterstützt meine Schwesterchen!

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Musikhäppchen: Electro Swing mit Alice Francis

Vor ein paar Wochen gastierte Alice Francis in St.Gallen. DIE Alice Francis. Unglaublich. Und ich konnte nicht hingehen. Ich habe mich stattdessen für einen Abend mit lieben Freunden entschieden, die mal wieder in der Nähe von St.Gallen unterwegs waren. Dafür habe ich stundenlang ihr neuestes Album – St. James Ballroom – gehört. Dabei hätte ich unsere Wohnung am liebsten in einen Ballroom der 20er Jahre verwandelt oder eine Party nach Gatsby-Manier gefeiert. Die Musik macht einfach gute Laune.

Alice Francis lässt die alte Jazz-Zeit der 20er Jahre wieder auferstehen und erfüllt sie mit neuem Leben. Ihre Stimme klingt hauchzart, ausschweifend, selbstsicher und verführerisch. Eigentlich kaum zu beschreiben. Aber ich würde sagen, dass selbstsicher ihre Stimme, ihre Musik und ihre Person selbst am Besten umschreibt. Es ist wohl kaum ein Zufall, dass sie sich die röhrenden 20er Jahre ausgesucht hat. Eine Zeit in der vor allem die Frauen zu neuem Selbstbewusstsein fanden und ihre Rechte einforderten.

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Ganz besonders sympathisch finde ich auch, dass sie einen Grossteil ihrer Kleider selber näht und sich mit Hilfe einiger DIY aufbretzelt. Die Haare lässt sie sich von einer älteren Lady herrichten. Und für den richtigen Vintage-Sound wird ebenfalls gebastelt. Dazu wurde beispielsweise ein altes Gramophon gepimpt.

Übrigens stammt Alice Francis ursprünglich aus Rumänien und lebt zurzeit in Köln.

Alice+Francis+AliceFrancisTour(Bilder via lastfm.de)

Alice Francis hat bereits mit Parov Stelar zusammengearbeitet. Allein dies verspricht doch einen unverwechselbaren Sound. Wir dürfen in Zukunft bestimmt noch einiges von ihr hören.